5 Tipps für eine gute Kommunikation

Ohne Mitarbeiter in einem Unternehmen ist alles nichts.

Jeder Chef sollte sich dessen bewusst sein und einen Fokus auf die Kommunikation mit den Mitarbeitern legen.

Wir zeigen, wie’s gut werden kann.

Konstruktiv und positiv sein

Wer ein Gespräch mit seinen Mitarbeitern zu führen hat, sollte definitiv positiv einsteigen – egal ob die Botschaft positiv oder negativ ist. Das funktioniert beispielsweise in Form eines Lobes für bisherige Erfolge. Das steigert die Gesprächsbereitschaft und die Aufmerksamkeit für das Thema. Die Zuhörer fühlen sich dann in der Regel motiviert, sich zu verbessern. Sie sollten ebenso am Unternehmenserfolg interessiert sein wie die Führungsetage und ihren Teil dazu beitragen. Zudem lassen sich gemeinsame Ziele auf diese Weise leichter kommunizieren. Geht es um ein Gespräch unter vier Augen, sollte der Vorgesetzte Interesse an seinem Mitarbeiter zeigen und ihm Fragen zu seiner Zufriedenheit im Unternehmen stellen. Egal mit wem ein Gespräch geführt wird, generell gilt immer zusätzlich: Der Ton macht die Musik.

Mitarbeiter einbeziehen

Die Mitarbeiter sind Spezialisten auf ihrem Gebiet. Das sollte wertgeschätzt werden, indem man sie zu Wort kommen lässt oder sie gar um Rat bittet. Der Mitarbeiter fühlt sich bedeutend und hat die Empfindung, dass er mit seiner Arbeit und seinen Ideen aktiv an der Entwicklung des Betriebs mitwirken kann, dass er vielleicht sogar Einfluss auf die Geschicke der Firma hat. Wertschätzung ist ohnehin ein Grundpfeiler für Kommunikation auf Augenhöhe. Und: Möglicherweise bringt ihre Sichtweise ganz neue Impulse für den Vorgesetzten. Indem die Mitarbeiter umfassend informiert und um Teilhabe gebeten werden, zeigt das darüber hinaus, wie transparent das Unternehmen ist.

Authentisch bleiben

Die Botschaften, die den Mitarbeitern übermitteln werden sollen, müssen klar formuliert sein. Widersprüche hingegen, hinterlassen Fragezeichen im Gesicht der Zuhörer und stellen die gute Absicht der Führungskraft in Frage. Authentizität und Glaubwürdigkeit sind die wichtigsten Punkte im Gespräch mit den Mitarbeitern. Sie merken sehr wohl wer es nicht ernst meint und fühlen sich infolge dessen zu Recht für dumm gehalten. Vielmehr sollte die Führungskraft ihre Mitarbeiter mit offenen Fragen zum Nachdenken einladen. Wie kann die Zusammenarbeit verbessert werden? Oder: Sind Arbeitsabläufe kundenfreundlich? Das wären solche Fragen.

Verbindlichkeit schaffen

Konkrete Vereinbarungen sollten mit den Mitarbeitern ausgemacht werden. Diese sollten realistisch und umsetzbar sein. Das bedeutet nicht, dass man zu tief stapeln muss, aber die Unternehmensziele sollten zumindest in Sichtweite sein. Auch dem Mitarbeiter selbst sollten Ziele gesetzt werden, durch die er seine Fähigkeiten und Aufgabenbereiche weiterentwickeln kann. In diesem Zuge sollten alle Ziele allerdings nach einiger Zeit auch geprüft werden. So schafft der Vorgesetzte eine Verbindlichkeit und wird seinerseits ernst genommen. Wichtig dabei ist es, selbst ein Vorbild zu sein. Wer sich nicht an seine eigenen Vorgaben hält, wirkt unglaubwürdig. Die Mitarbeiter verlieren im schlimmsten Fall erstens das Vertrauen in ihren Vorgesetzten und zweitens den Glauben an die Unternehmensziele.

Regelmäßige Gespräche

Regelmäßige Gespräche sind sozusagen die Weiterführung des Punktes „Verbindlichkeit schaffen“. Mit einem einzigen Gespräch ist es nämlich nicht getan – es muss regelmäßig oder zu konkreten Anlässen wiederholt werden. Es muss allen klar sein und am besten visuell ersichtlich – etwa auf einem digital für alle abrufbaren Plan – , was vereinbart ist, was schon getan wurde und was noch zu erreichen ist. Das schafft Motivation und zeigt, dass die Führung an den Vorgaben festhält und nicht vom Kurs abweicht. Mit diesem Vorgehen können auch Probleme besprochen werden, die auf dem Weg zum Ziel aufgetreten sind, und vor allem die Methode, wie sie gelöst wurden.

Stefan Lanz

Autor:
Stefan Lanz
Stefan Lanz ist IT-Experte für Digitale Transformation, Daten- und IT-Sicherheit. Er ist IT-Sicherheitsbeauftragter, IT-Sachverständiger, Datenschützer, Coach und Berater für Unternehmen seit 1995. Mehr zu ihm finden Sie hier.